Neue Regeln für Performance Fees von Investmentfonds

29.06.2020

Aktiv gemanagte Fonds sehen oftmals eine Erfolgsgebühr (Performance Fee) für das Management vor. Zwei Modelle herrschen vor: Beim ersten wird die Gebühr fällig, wenn ein bestimmter Vergleichsindex (Benchmark) übertroffen wird; hier ist es natürlich von wesentlicher Bedeutung, welche Benchmark gewählt wird. Einige Fonds kombinieren dieses Prinzip mit einer High-Water-Mark, das heißt, dass frühere Höchststände übertroffen werden müssen, ehe die Performance Fee fließt. Das zweite Modell orientiert sich an einer Mindestrendite (Hurdle Rate), die erreicht werden muss. Besonders ambitionierte Fonds legen sogar sowohl Benchmark und High-Water-Mark als auch Hurdle Rate zugrunde. Problematisch allerdings: Wenn es starke Verluste gab, die von einer Aufholjagd gefolgt werden, kann eine Erfolgsgebühr fällig werden, bevor die Verluste wettgemacht sind.

Die europäische Marktaufsicht Esma hat nun jedoch die Regulierung erfolgsabhängiger Gebühren bei Investmentfonds verschärft – zum Vorteil der meisten Anleger. Eine Erfolgsgebühr kann künftig nur noch einbehalten werden, wenn der Vergleichsindex und gegebenenfalls die Hurdle Rate auf Fünf-Jahres-Sicht getoppt wurde. Die Neuregelung orientiert sich am deutschen Modell, das die BaFin bereits 2012 eingeführt hat. In Zukunft müssen sich auch nach ausländischem Recht aufgelegte Fonds danach richten, die in Deutschland ebenfalls in großer Zahl vertrieben werden – meist nach irländischem oder luxemburgischem Recht.

 

Erstinformation

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Kundeninformation zu Erfüllung der gesetzlichen Informationspflicht gemäß § 15 VersVermV

 

  1. Name Anschrift und Kontaktdaten:

FVSP Faires Vermögensmanagement
Stefan Palloks
Bahnhofstr. 7a

52538 Gangelt

 

Tel.: 02454/937174

Fax: 02454/937175

E-Mail: info@fvsp.de

Internet: www.fvsp.de

 

  1. Tätigkeitsart:

Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34 d Abs. 1 Gewerbeordnung (GewO), gemeldet bei der IHK-Aachen

 

  1. Beratungsangebot:

Dem Kunden wird eine Beratung über den gewünschten Versicherungsschutz vor einer Vertragsvermittlung oder dem Abschluss eines Versicherungsvertrages angeboten.

Ob der Kunde eine Beratung gewünscht und erhalten hatte, ergibt sich aus der Beratungsdokumentation oder einer Beratungsverzichtserklärung des Kunden.

 

  1. Offenlegung direkter oder indirekter Beteiligungen über 10% an Versicherungsunternehmen oder von Versicherungsunternehmen am Kapital des Versicherungsvermittlers über 10%:

Der Versicherungsvermittler hält keine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung von mehr als 10%

der Stimmrechte oder des Kapitals an einem Versicherungsunternehmen.

Ein Versicherungsunternehmen hält keine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung von mehr als 10%

der Stimmrechte oder des Kapitals am Versicherungsvermittler.

 

  1. Information des Vermittlers über Vergütung und Zuwendungen im Bereich der Versicherungsvermittlung:

Kostenfreie Beratung für den Kunden

Der Vermittler erhält für die Vermittlung eines Versicherungsvertrages eine Courtage von dem Produktanbieter/Versicherer. Der Kunde schuldet dem Vermittler keine gesonderte Vergütung.

 

  1. Gemeinsame Registerstelle nach § 11a Abs. 1 GewO:

 

Vermittlerregisternummer Versicherungsvermittlung: D-4WOF-3Z66N-85/D-F-101-1BLD-43

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.
Breite Str. 29
10178 Berlin
Telefon: 0180 600 58 50

(Festnetzpreis 0,20€/Anruf, Mobilfunkpreise maximal 0,60€/Anruf)

www.vermittlerregister.info

 

 

  1. Anschriften der Schlichtungsstellen:

Versicherungsombudsmann e. V.

Postfach 08 06 32

10006 Berlin

Tel.: 0800 36 96 000 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)

Fax: 0800 36 96 000 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)

Internett: www.versicherungsombudsmann.de

 

Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung

Postfach 06 02 22

10052 Berlin

Tel.: 0800 25 50 444 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)

Fax: 030 20 45 89 31

Internett: www.pkv-ombudsmann.de